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 „Stall-und Zuchtanlagenprämierung“  2015 

Erfreulich, es meldeten sich drei Züchter die bereit waren über ihre Zucht zu berichten und uns bereitwillig ihre Zuchtanlage zu zeigen.

Mit dem Blickwinkel der Besucher also der Öffentlichkeit, vereinbart mit den Möglichkeiten die dem Züchter zur Verfügung stehen, 2015 werden die Zuchtanlagen von der Zuchtbuchjury, Karl-Otto Semmler, Dieter Seinsche, Helmut van Briel und Wilma Oesterwind, betrachtet.

Der erste Weg führte zu der Zuchtanlage Vera Spix in Elsdorf zur Gladbacherstr. 228.  Die Zucht von Zwergbrabanter in Silber, züchterisch eine Herausforderung da diese Rasse in Holland beheimatet ist und hier in Deutschland nur wenige Liebhaber findet. Erstaunt war die Jury über den hohen Zuchtstand es ist ein Zwerghuhn im Landhuhntyp. Die besonderen Merkmale sind die Helmhaube und der dreigeteilte Bart. Ein Stamm in dem Farbenschlag Gold war auch zu sehen. Wir sahen Zuchttiere und den schon recht typischen Nachwuchs in einer sauberen gepflegten und gegen Raubtiere gesicherten Anlage mit Sandauslauf. Bestechend ist, dass den Tieren viel Luft zur Verfügung steht und die Gestaltung von Ställen und Ausläufen mit Einbindung in die Umgebung passt. Bereitwillig wurde die Aufzucht, Ernährung und Gesundheitsvorsorge beantwortet. Die Wohnung zierten viele Bilder und Ehrenpreise von der Zucht der Zwerg Brabanter.

Der zweite Bewerber Martin Lindner, der seit einigen Jahren auch in Elsdorf auf der Gladbacherstr. 228 beheimatet ist. Er züchtet eine sehr seltene Taubenrasse den Marchenerokröpfer, hier handelt es sich um eine spanische Taubenrasse mit Herkunft Andalusien, ursprünglich wurden sie zu Flugspielen benutz, heute sind sie ausschließlich Ausstellungstauben. Die Jury sah eine Hochvoliere aus Draht, angeschlossen einen Taubenaufzuchtstall mit zwei Innenräumen, die zweckmäßig mit Zuchtboxen und Futterstelle ausgestattet sind. Die Marnenerokröpfer mit der waagerechten Haltung, gewölbter Schwanzform und dem lockeren Gefieder präsentieren sich recht lebhaft, die Täuber zeigten sehr viel Interesse an ihre Täubinnen. Die Taubenanlage machte einen optisch guten Eindruck, werbewirksam für Besucher und zeigt eine rassetypische Einteilung man sah das es den Tieren gut ging. Über Fütterung und Impfungen bekamen wir Auskunft auch die vom BDRG geforderten Aufschreibungen kamen pünktlich. Viele Auszeichnungen bekam er für seine Zucht. Abschließen kann man sagen es ist eine Augenweide den Marchenerokröpfern in Flug und Aktion zu zusehen.

Die dritte Bewerbung kam von Heinz auf dem Keller aus Oberhausen, Lütticherstr. 18 dort auf dem recht großzügigen Gelände sind seine schwarzen Zwerg Wyandotten beheimatet. Diese Anlage ist eine Augenweide in jeder Hinsicht, grüne Rasenausläufe mit nicht mehr als 15 Tieren je Auslauf, Sträucher als Schattenspender und Sandbadestellen, wir sahen eine gepflegten Zuchtanlage auch aus Sicht der Besucher und Nachbarn. Die Jungtiere z.B. die Hähne zeigten schon viel Grünlack in der Feder, gesteckten  kräftigen Körperbau, langer Rücken und schöne Ständerlänge, die Hennen sehr vielversprechen und dem alter entsprechend in Größe und Form sie machten einen vitalen Eindruck. Die Jury konnte dem Züchter eine prima Aufteilung der gesamten Zuchtanlage, den hervorragenden Pflegezustand des Zuchttierbestandes sowie Haltung und eine rassegerechte Unterbringung bescheinigen. Seine Zuchtbuchaufschreibungen wie z.B. Eierliste, Brutliste, Ringnachweis gibt er pünktlich bei der Zuchtbuchleiterin seines LV ab und erhält dafür die jährliche Stallplakette der BDRG Zuchtbuches. Er zeigte uns seine Brutmaschinen, Aufzuchtbox, den Kükenstall mit Wärmequelle und Auslauf, Hahnenboxen mit Auslauf. Wenn einer so intensiv züchtet kann der Erfolg auch nicht weit sein, darum sahen wir auch eine Ansammlung von Ehrenbändern, Pokalen, Medaillen und Ehrenurkunden, auf die Frage welches Band für ihn das höchste war meinte er das Blaue Band von Hannover und das ZB Band des Landesverbandes Rheinland.

Abschließend kann man den Zuchtbuchmitgliedern des LV Rheinland gute Zuchtarbeit und saubere Zuchtanlagen bescheinigen wir wünschen ihnen weiterhin viel Glück mit der Aufzucht der Jungtiere und eine erfolgreiche Ausstellungssaison 2015.

1.      Platz, Heinz auf dem Keller mit Zwergwyandotten schwarz    

2.      Platz, Vera Spix mit Zwergbrabanter silber

3.      Platz, Martin Lindner mit Marchenerokröpfer weiss  

 Wilma Oesterwind

Fotos, Karl-Otto Semmler

             
Züchten ist Liebe zum Tier; ein Hobby mit Zeitvertreib


Beim Wettbewerb "Zuchtanlagenbesichtigung 2015" des Zuchtbuch Rheinland, waren die unten aufgeführten Rassetiere in ihren Zuchtanlagen zu sehen



        
Zwerg-Wyandotten ZWERG WYANDOTTEN
schwarz 

Züchter:

HEINZ AUF DEM KELLER




Brabanter  ZWERG BRABANTER
silber

Züchter:

Vera Spix, Elsdorf




Kröpfer  MARCHENEROKRÖPFER
gezüchtet in versch. Farbenschlägen 

Züchter:

Martin Lindner, Elsdorf

Die Tiere in den Zuchtanlagen, können von Besuchern und der Nachbarschaft bewundert werden



Wilma Oesterwind

 Wettbewerb „Stallprämierung“  

Mit diesem Wettbewerb möchte man den Blick der Züchterinnen und Züchter des rheinischen Zuchtbuchs für die Auswirkung einer gepflegten Zuchtanlage auch aus Sicht der Besucher schärfen.

Zehn Punkte umfasst der Kriterien-Katalog für die Zuchtbuchjury.

Beurteilt wird,  optischer Eindruck  und Aufteilung der Zuchtanlage, gesamter Pflegezustand des Zuchttierbestandes sowie Haltung, Brut, Aufzucht,  rassegerechte Unterbringung, Gesundheitsvorsorge, Ernährung, Gestaltung von Ställen und Ausläufen mit Einbindung in die Umgebung.

Berücksichtig wird, dass die örtlichen Gegebenheiten für die Haltung von Rassegeflügel äußerst unterschiedlich und von einer Vielzahl von Faktoren und Einflüssen abhängig sind.

Ausschlaggebend ist der Eindruck, den der Besucher gewinnt und ihn möglicherweise für die Rassegeflügelzucht einnimmt.

Den größten Stellenwert, der ZB-Jury bei der Beurteilung der Anlage, sollte aber der Vorgabe eingeräumt werden, ob und wie weit der art- und rassebezogenen Verhaltungsweisen des Rassegeflügels Rechnung getragen wird.

Die Stallprämierung wird alle zwei Jahre durchgeführt.  Jedes Mitglied kann sich auf Antrag beteiligen.

Voraussetzung, die ZB-Unterlagen wurden jederzeit pünktliche und vollständig  abgeliefert, eine regelmäßige Beteiligung auf der ZB- Stammschau des LV und der ZB-Tagungen im Frühjahr und Herbst eines Jahres, ist erfolgt.

  

Der Vorstand

 



Einladung zur Jahreshauptversammlung 2018

in 47447 Moers-Kapellen, in der Zuchtanlage Bettenkamper Weg

22.04.2018, Beginn: 10.00 Uhr


Tagesordnung






Die Zuchtanlage von unseren ZB-Mitgliedern Dirk und Herbert  Wolniewicz




Eiermann